HTL Rankweil — Hochbau
Fünf Jahre technische Grundlage. Hier lernte ich, dass ein guter Plan und ein guter Tag auf der Baustelle zwei verschiedene Dinge sind.
Vom Handwerk und der Baustelle in die Zukunft.
Sechs Felder, die zusammengehören — in zwölf Themen aufgefächert. Drüberfahren mit der Maus zeigt jeweils einen Satz dazu. Oder einfach den Bot rechts fragen.
Mehrgeschossiger Wohnbau in Holz — als Generalunternehmer aus einer Hand. Architektonisch anspruchsvoll, hoch vorgefertigt, in wenigen Wochen bezugsfertig.
Das Bauwerk als wiederholbares System: modulare Grundrisse, definierte Schnittstellen, eigene Konfigurationslogik. Erst dadurch skaliert Wertschöpfung wirklich.
Strukturierte Bauabwicklung und industrielle Vorfertigung nach Lean-Prinzipien. Weniger Schnittstellen, mehr Fluss — und mehr Würde im Handwerk.
Menschen entwickeln sich in guten Umfeldern besser. Punkt. Mein Anspruch: Umfelder schaffen, in denen kluge, loyale Leute gerne ihre beste Arbeit machen.
Das Bauwerk als Produkt verstehen. Module, Schnittstellen, Wiederholbarkeit. Aus jedem Projekt etwas, das die nächsten Projekte besser macht.
BIM-native Planung, KI-gestützte Kalkulation, durchgängige Datenflüsse von Idee bis Baustelle. Technologie als Verstärker, nicht als Selbstzweck.
Ökologie und Ökonomie zusammen denken. Holz dort, wo es Sinn ergibt. Cradle-to-Cradle, Werterhalt über Generationen, Verantwortung über das Bauwerk hinaus.
Der nächste Schritt: KI-gesteuerte Robotik in der Vorfertigung. Aus Asien zurückgebracht, in Europa gerade jetzt eine echte Chance — wenn wir's anpacken.
Bad, Küche und gesamte Haustechnik werkseitig in einem Modul, per Kran auf die Baustelle. Die industrielle Antwort auf das Schnittstellen-Chaos der Baustelle.
Bauen ist Menschenarbeit. Auf der Baustelle, in der Produktion, in der Planung. Schlanke Teams bewegen oft mehr als gut finanzierte Apparate.
Industrialisierung, Digitalisierung, Robotik, Kreislaufdenken — alles trifft sich genau jetzt. Wer mitgestaltet, formt die nächsten zwanzig Jahre des Bauwesens.
Was noch kommt — Themen, die ich heute noch nicht kenne. Ideen, die ich heute noch nicht hatte. Bring deine mit, dann denken wir weiter.
„Es ist verrückt, wie oft wir uns im Team anhören müssen, was alles nicht funktionieren wird. Obwohl wir längst bewiesen haben, dass es geht. Das macht mich nachdenklich."— Alexander
Ich bin im Bau aufgewachsen — und ich glaube fest daran, dass im Bauen, im Unternehmen und in der Zukunft meist deutlich mehr möglich ist, als die meisten am Anfang glauben.
Seit 2010 verantworte ich Bauprojekte vom ersten Konzept bis zur Schlüsselübergabe. Zunächst bei Rhomberg Bau, seit 2020 als Geschäftsführer von WoodRocks, seit 2022 zusätzlich bei myBlock. Mit unseren Unternehmen bauen wir heute mehrgeschossige Wohnanlagen in Holz, entwickeln Technikmodule, treiben Lean-Produktion voran und verbinden klassischen Holzbau mit KI, Digitalisierung und industrieller Vorfertigung.
Mein Werkzeug ist die Verbindung. Bauprojekt und Unternehmen. Team und System. Handwerk und Hochtechnologie. Region und Welt. Tradition und Aufbruch. Ich glaube, dass das Umfeld, in dem Menschen arbeiten, mehr Wirkung hat als jedes Tool — und ich versuche, Umfelder zu schaffen, in denen gute Leute ihre beste Arbeit machen wollen.
Was mich antreibt: Neugier. Auf Menschen, auf neue Technologien, auf andere Kulturen, auf Robotik, auf KI, auf die nächste Generation von Bauen und Produzieren. Was mich erdet: Holz, Werkstatt, Wald, Handwerk, ein Esstisch aus altem Nussbaum, eine Wanderung Richtung Bödele.
Fünf Jahre technische Grundlage. Hier lernte ich, dass ein guter Plan und ein guter Tag auf der Baustelle zwei verschiedene Dinge sind.
Erste eigene Baustellen. Innerstädtisch, mit Tiefgarage, mit Luxuspenthouse. Schnell wachsende Verantwortung — und das Verstehen, dass im Bauen nichts wichtiger ist als die Leute, die es täglich tun.
Mehrere Wohnanlagen in alleiniger Verantwortung. Erste viergeschossige Holzbauten in Vorarlberg. Forschungsobjekte mit der Uni Innsbruck und dem Energieinstitut Vorarlberg. Bis 2015 ca. 20 Mio. € abgeschlossenes Projektvolumen.
Die Brücke zwischen Praxis und unternehmerischer Verantwortung. Gewerbeberechtigungen für Baumeister und Immobilientreuhänder.
Berufsbegleitend. Diplomarbeit zur Projektentwicklung von Wohnanlagen vor dem Grundstückserwerb. Theorie und Praxis im täglichen Doppelpack.
Verantwortung für Wohnanlagen in Lustenau, Lauterach, Dornbirn (Wallenmahd), Bregenz, Feldkirch, Götzis und mehr. Projektvolumen bis 7,8 Mio. € pro Vorhaben. Zusätzlich: Marketing für den Holzbau bei Rhomberg.
„Herr Hilbe verfügt über ein hervorragendes und auch in Randbereichen sehr tiefgehendes Fachwissen … seine äußerst schnelle Auffassungsgabe ermöglicht es ihm, auch schwierigste Situationen sofort zu überblicken und dabei stets das Wesentliche zu erkennen … eine zielgerichtete, sachliche und integrative Art, die ihn zu einem angesehenen Vorbild und Motivator für die Projektbeteiligten macht.“— Rhomberg Bau, Zwischenzeugnis 31.08.2019
Mit Rhomberg Bau und Schrenk Holding als Gesellschaftern. Holzsystembau für mehrgeschossigen Wohnbau — als Generalunternehmer. Aufbau von Team, Produkt, Vertrieb und Kultur von Grund auf. Wenig Kapital, schlanke Strukturen, viel Wertschöpfung.
Gemeinschaftsunternehmen mit Schrenk und Rhomberg. Vorgefertigte Technikmodule für Bad, Küche und gesamte Haustechnik — werkseitig fertiggestellt, per Kran versetzt, vor Ort nur angeschlossen.
Gemeinsam entstehen sozial verträgliche, bezahlbare Wohnbauprojekte in Deutschland und Österreich. Bauen mit Sinn — auch im wirtschaftlichen.
Robotik, KI, Städte, Startups, Produktion, Gesellschaft. Eine intensive Lernreise, die meine Sicht auf das Bauen, auf Unternehmertum und auf Zukunft tief verändert hat.
„Herr Hilbe arbeitet jederzeit zielstrebig, sehr sorgfältig und mit großer Effizienz; dabei agiert er immer qualitäts- und verantwortungsbewusst. Auch für schwierige Problemstellungen findet Herr Hilbe sehr effektive Lösungen, die er erfolgreich in die Praxis umsetzt … Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kolleginnen und Geschäftspartner:innen ist immer vorbildlich.“— WoodRocks Bau GmbH, Zwischenzeugnis 31.03.2026
Operative Verantwortung für zwei Unternehmen parallel zur eigenen Bauträgertätigkeit. Schwerpunkte: Holzsystembau, KI-gestützte Planung, Physical AI in der Vorfertigung, Aufbau von Teams und Kultur. Und immer wieder: Lernen, Reisen, Verstehen, Übertragen.
Von der ersten Standortidee über Machbarkeit, Vorprojektierung und Kalkulation bis zur belastbaren Projektgrundlage — auch in komplexen Stakeholder-Konstellationen.
Schlüsselfertigbau, Holzbau, Passivhaus, Wohnungsbau. Innerstädtische Baustellen ebenso wie skalierende Holzsystembauten. Verantwortung von der ersten Skizze bis zur Übergabe.
Zwei Unternehmen operativ von Grund auf aufgebaut — Team, Kultur, Prozesse, Produkt, Vertrieb. Schlanke Strukturen mit klarer Wertschöpfung.
Strukturierte Baustellenabwicklung und industrielle Vorfertigung nach Lean-Prinzipien. Schnittstellenreduktion als Hebel für Qualität, Tempo und Würde im Handwerk.
Eigene Systementwicklung mit WoodRocks für mehrgeschossigen Wohnbau in Holz — modular, flexibel im Grundriss, hochwertig im Detail, schnell auf der Baustelle.
Mit myBlock werden Bad, Küche und gesamte Haustechnik werkseitig in einem Block fertiggestellt und per Kran auf die Baustelle gehoben — eine industrielle Antwort auf das Schnittstellenchaos.
Das Bauwerk als Produkt verstehen. Module, Schnittstellen, Konfigurationslogik, Wiederholbarkeit. Dann erst skaliert Wertschöpfung wirklich.
BIM-native Planung, KI-gestützte Kalkulation, durchgängige Datenflüsse von Planung bis Baustelle. Technologie als Verstärker — nie als Selbstzweck.
Beschäftigung mit dem nächsten Schritt: KI-gesteuerte Robotik in der Vorfertigung. Eigene Recherchen in Asien, Sondierungen mit Partnern, ehrliche Bestandsaufnahme.
Menschen entwickeln sich in guten Umfeldern besser. Punkt. Mein Anspruch: Umfelder schaffen, in denen intelligente, loyale Menschen gerne ihre beste Arbeit machen.
Ökologie und Ökonomie zusammen denken. Holz dort, wo es Sinn ergibt. Cradle-to-Cradle, Werterhalt für Generationen, Verantwortung über das Bauwerk hinaus.
Status quo ist selten eine gute Antwort. Ich bringe Ideen, hinterfrage Gewohntes und versuche, Veränderung dort anzustoßen, wo sie längst überfällig ist — mit Geduld und ohne Sturheit.
Und alles andere?
Wenn man etwas noch nicht kann, heißt das meist nur,
dass man es noch nicht gelernt hat.
Geschäftsführer · Mitgründer · operative Verantwortung
WoodRocks errichtet als General- und Totalunternehmer architektonisch anspruchsvolle Holzwohnanlagen mit hoher Vorfertigung, Lean-Management und KI-gestützter Planung. Gesellschafter sind die Rhomberg Bau Gruppe, die Hoffnungsträger Stiftung und die Schrenk Holding. Standorte in Bregenz und Wien, Projekte in Österreich und Süddeutschland.
Geschäftsführer · gemeinsam mit Stefan Schrenk
myBlock entwickelt und produziert vorgefertigte Technikmodule für den ein- und mehrgeschossigen Holzbau. Elektrotechnik, Installation, Heizung, Lüftung, Bad und Küche werden werkseitig zu einem Block zusammengeführt, per Kran auf die Baustelle gehoben und vor Ort nur noch angeschlossen. Produktion im Werk Vitis im niederösterreichischen Waldviertel.
Gesellschafter · gemeinsam mit der Familie aufgebaut
Parallel zur operativen Verantwortung bei WoodRocks und myBlock führen wir als Familie die Hilbe Bauträger GmbH. Bodenständig, nachhaltig gedacht, mit Blick auf den Werterhalt über Generationen. Ein Ort, an dem ich selbst gerne auch wieder zum Handwerker werde — mit eigener Hand in den Details, die mir wichtig sind.
Nicht ein einzelnes Projekt. Sondern die Art, wie wir bauen. Schlanke Teams, hohe Wertschöpfung, eigene Systeme, durchgängige Wege von der Idee bis zur Übergabe — und der Mut, Dinge anders zu machen.
Projektstudie, Entwicklung, Planung, Produktion und Baustelle als ein durchgängiger Prozess — nicht als getrennte Phasen.
Was wir bauen, bauen wir spürbar schneller als der Markt — weil unsere Vorfertigung und unser Prozess darauf ausgelegt sind.
Wenig Kapital, schlanke Strukturen, klare Verantwortung. Wir versuchen mit kleinen Teams mehr zu bewegen als gut finanzierte Apparate.
Bei WoodRocks ein Holzbau-System, bei myBlock ein Technikmodul-System. Eigen entwickelt, eigen verstanden, eigen verantwortet.
Bauen ist Menschenarbeit. Auf der Baustelle, in der Produktion, in der Planung, beim Kunden. Wer das vergisst, baut am Ende vorbei.
Wir nehmen ungewohnte Wege bewusst in Kauf — sonst kommt am Ende nur das raus, was alle anderen ohnehin schon können.
Als Anekdote: in Mannheim haben wir kürzlich fünf Gebäude in vier Monaten ab Bodenplatte schlüsselfertig übergeben. Möglich war das nicht wegen eines einzelnen Tricks, sondern wegen all dem oben.
Hinausgehen. Anschauen. Lernen. Verstehen.
Übertragen.
Zehn Monate, sieben Länder, dutzende Hallen, Robotiklabore, Produktionsstätten, Hochhäuser und Hinterhof-Start-ups. Mit meinem Geschäftskollegen Stefan Schrenk wochenlang durch China. Davor schon Japan, Indien. Dazu Hongkong, Südkorea, Dubai, Abu Dhabi.
Wir waren nicht als Touristen unterwegs. Wir waren mit einer Frage unterwegs: Wo läuft die Welt im Bauen, im Produzieren, in der KI, in der Stadtentwicklung gerade hin — und was davon ist relevant für das, was wir tun?
Die Antworten sind nicht handlich. Es gibt nicht das eine Bild, das ich mitgebracht habe. Aber es gibt einen neuen Maßstab. Eine andere Vorstellung davon, was Geschwindigkeit bedeutet, was Skalierung kann, was Kultur leistet — und was wir in Europa noch nicht im Blick haben.
Vom Demo-Lab bis zum Werk. Was in China gerade entsteht, wird die nächste Welle der industriellen Vorfertigung formen — auch im Bauen.
Nicht Powerpoint-KI. Sondern operative, an Maschinen angedockte, datenbasierte. Geschwindigkeit der Entwicklung dort: atemberaubend.
Wie eine Stadt funktioniert, wenn sie schnell wachsen muss. Mobilität, Wohnen, Versorgung, öffentlicher Raum — andere Lösungen, andere Geschwindigkeit.
Wagnis, Tempo, Hierarchien. In China und Korea trifft man Gründer, die zwei Jahre Vorsprung haben — und wissen, was sie damit anfangen.
Industrielle Tiefe statt Manufaktur-Romantik. Japan, China, Korea zeigen, was systematisches Produzieren leisten kann — wenn man es wirklich will.
Andere Geschwindigkeit der Entscheidung. Andere Bereitschaft zum Versuch. Andere Toleranz für Unfertiges. Davon lässt sich einiges übertragen.
Wer Zukunft verstehen will, muss die Menschen verstehen, die sie bauen. Das geht nur vor Ort — nicht aus Berichten und Whitepapers.
Das Schwerste am Reisen ist nicht das Hingehen. Es ist die Frage: Was davon nehmen wir mit — und was lassen wir bewusst dort?
„Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin — und keiner ginge, um zu sehen, wohin man käme, wenn man ginge.“— Leitsatz, der mich seit Jahren begleitet
Das, was wir tun, soll für jemanden einen Unterschied machen. Sonst können wir es auch lassen.
Zueinander stehen, wenn es eng wird. Nicht nur, wenn die Sonne scheint. Das gilt für Familie, Freundinnen, Team und Partner.
Menschen entwickeln sich dorthin, wohin ihr Umfeld zieht. Gute Umfelder sind kein Zufall — sie sind Ergebnis bewusster Entscheidungen.
Für das, was ich tue. Für die Leute, mit denen ich es tue. Für die nächste Generation, für die wir es tun.
Ökologie und Ökonomie gehören zusammen. Holz dort, wo es Sinn ergibt. Werterhalt für die, die nach uns kommen. Kreislauffähig, nicht weggeworfen.
Aufgegeben wird ein Brief — und sonst nichts. Manche Dinge entstehen erst nach dem dritten Anlauf. Auch das gehört zur Wahrheit.
Den Status quo nicht stehen lassen, nur weil er bequem ist. Lieber den ehrlichen Versuch wagen als die schöne Ausrede pflegen.
Wer sich selbst zu wichtig nimmt, verliert die Kurve. Lachen können — über sich, über die Lage, über das eigene Verheben — ist eine echte Ressource.
Sagen, was man denkt — auch wenn es im Moment unbequem ist. Lieber jetzt ehrlich als später enttäuscht.
Ohne sich selbst klein zu machen. Niemand hat etwas allein erreicht. Wer das vergisst, läuft am Ende ohne Mannschaft.
Für Menschen, für Möglichkeiten, für Gesundheit, für die Region, für das, was nicht selbstverständlich ist — obwohl wir es oft so behandeln.
Stillstand ist keine sichere Position. Wer aufhört, sich zu entwickeln, wird vom Leben überholt — manchmal sanft, manchmal hart.
Der Anker. Ohne den wird auch das stärkste Schiff irgendwann zur Treibsache.
Das, was wir tun, sollte uns Freude machen — zumindest oft genug, damit wir es länger als drei Jahre machen können.
Für andere Menschen, andere Wege, andere Kulturen. Wer alles schon weiß, lernt nichts mehr — und das ist der Anfang vom Ende.
Ich versuche, mein Leben in fünf Säulen im Gleichgewicht zu halten. Wenn eine schwächer wird, halten die anderen sie aufrecht. Das ist der ganze Witz daran: die Stabilität liegt nicht in einer einzelnen Säule, sondern darin, dass alle fünf da sind.
Ich arbeite gerne mit den Händen. Das ist nicht romantisch gemeint, sondern handfest: wenn ich monatelang im Anzug verhandle, brauche ich danach Holz unter der Hobelbank, Lehmputz an der Wand oder eine Motorsäge im Wald, sonst stimmt etwas nicht.
In meiner eigenen Wohnung habe ich vieles selbst gemacht — Parkett verlegt, Lehmputz aufgezogen, Elektrovorbereitungen gesetzt, Trockenbau, Spachtel, Malerarbeit. Nicht weil ich es müsste, sondern weil ich es spüren will. Was im Detail wirklich passiert, versteht man am besten, wenn man es selbst macht.
Holz begleitet mich auch privat. Vom Baum über das Sägewerk bis zum fertigen Möbelstück. Ein besonderes Projekt war ein Esstisch aus einem alten Nussbaum, der im Zuge eines Bauvorhabens weichen musste. Heute steht er in meiner Wohnung — und erzählt jeden Tag eine kleine Geschichte mit.
Im Wald, im Garten, beim Beerenpflücken, in der Werkstatt, beim Handwerken. Ich brauche körperliche Arbeit als Gegenmittel zum Kopfarbeiten. Ich gehe gerne walken oder wandern Richtung Bödele, um den Kopf freizubekommen und Gedanken zu sortieren. Manche der besseren Ideen entstehen genau dort.
Bewegung, gesunde Ernährung, persönliche Entwicklung. Und Musik. Rock und Pop, kraftvoll, ehrlich. Manchmal kann ein Song mehr Klarheit geben als ein langer Tag im Büro.
Und dann gibt es Angi.
Meine bessere Hälfte. Mein Ausgleich. Die Person, mit der ich die Welt entdecke und gleichzeitig zur Ruhe komme. Mit ihr kann ich reflektieren, philosophieren, lachen, Energie tanken — oft in derselben Stunde.
Sie ist der ruhige Pol, wenn alles laut wird, und der laute Pol, wenn ich zu still werde. Das ist mehr wert als die meisten anderen Dinge in meinem Leben.
Ich bin manchmal zu ehrgeizig. Manchmal zu direkt. Manchmal zu schnell begeisterbar — und dann ein bisschen zu ungeduldig mit denen, die mehr Zeit brauchen, ein neues Bild zu sehen. Ich bin nicht immer perfekt, wenn der Druck hoch wird. Und ich vergesse Dinge nicht so schnell, was Stärke und Schwäche zugleich sein kann. Mit mir selbst gehe ich manchmal härter um, als ich es bei anderen tun würde.
Was mir hilft: Ich arbeite aktiv an mir. Ich lerne laufend dazu, frage Menschen um Feedback, die mir den Spiegel ehrlich hinhalten, und versuche, mit jeder Erfahrung präziser und menschlicher zugleich zu werden. Ich bin nicht fertig — und das ist nach meiner Erfahrung die einzig vernünftige Position.
Weil es den Blick auf die Welt öffnet. Wir liegen in unseren Annahmen darüber, wie es um den Planeten steht, oft erstaunlich daneben — und das wiederum hat Folgen für Entscheidungen. Eine Pflichtlektüre für alle, die ehrlich mitreden wollen.
Wie Netflix Unternehmenskultur denkt — radikal anders als wir es im klassischen Bauumfeld kennen. Ich habe viel daraus für unsere Kultur bei WoodRocks und myBlock mitgenommen. Vertrauen, Feedback, Entscheidungstiefe.
Weil das Gegenteil nicht funktioniert. Ein klarer Reminder, was im Leben wirklich zählt — und was nur Lärm ist. Eines jener Bücher, deren Untertitel man jedes halbe Jahr mal wiederlesen sollte.
Für alle, die sich ernsthaft mit Lean beschäftigen wollen, ohne in Beratersprache zu landen. Erklärt den Unterschied zwischen Ressourcen- und Flusseffizienz besser als jedes andere Buch, das ich kenne.
Eine Auswahl an Artikeln, Podcasts und Pressemeldungen über WoodRocks, myBlock und meine Sicht aufs Bauen. Mehr läuft laufend auf LinkedIn und im WoodRocks-YouTube-Kanal.
Für die, die fünfzig Minuten echte Aufmerksamkeit mitbringen — und zehn Minuten Puffer für die nächste Sitzung brauchen.
Bau, Zukunft, Technologie, Mensch, Kultur, Unternehmertum, Gesellschaft, KI, Reisen, Lernen. Die folgenden Themen begleiten mich, sind in Arbeit und werden hier nach und nach als längere Texte verfügbar gemacht.
Was passiert, wenn Vorfertigung, KI-Planung und humanoide Robotik auf ein Material treffen, das ohnehin schon Kreislauffähigkeit mitbringt. Und warum wir in Europa gerade jetzt eine echte Chance haben.
Zehn Monate, sieben Länder, dutzende Hallen. Ein Versuch zu sortieren, was davon Wegweisung ist und was nur Glanz. Und ein Gedanke dazu, was Vorarlberger Holzbau von Shenzhener Robotik lernen kann.
Wie wir versuchen, eine Kultur zu bauen, in der gute Menschen gerne arbeiten — und was wir dabei aus eigenen Fehlern und aus „No Rules Rules" gelernt haben. Mit unbequemen Stellen.
Was ich von Stefan Schrenk und in der Produktion in Vitis über Lean gelernt habe — und warum die meisten Lean-Programme in der Bauwirtschaft scheitern, bevor sie wirklich anfangen.
Warum kleine, schlanke Unternehmen mit wenig Kapital oft mehr bewegen als gut finanzierte Apparate — wenn sie sich ihre Schärfe und ihre Geschwindigkeit bewusst erhalten.
Bodenständig in Vorarlberg verwurzelt, neugierig auf den Rest der Welt. Was beides miteinander zu tun hat — und warum man das eine nicht ohne das andere haben sollte.
Wenn Sie ein Projekt im Kopf haben,
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